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Eltern  09.09.2009 (Archiv)

Handy für Kinder?

Das Mobiltelefon ist bereits Teil des Lebensalltags von Kindern und Jugendlichen geworden, sorgt jedoch auch immer wieder für Spannungen in der Familie.

Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung im Auftrag des österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation (ÖIAT), die heute, Mittwoch, in Wien präsentiert wurde. 98 Prozent der 500 befragten Eltern sahen es als ihre Aufgabe, ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Gerät zu vermitteln. Tatsächlich geschieht Handyerziehung durch vertrauensvolle Gespräche jedoch kaum. Ein Drittel der Eltern sprach sich für eine Kontrolle von Fotos, SMS oder Videos auf dem Handy der Kinder auch ohne deren Wissen aus. 'Das Handy ist das erste Medium, das Kindern alleine gehört. Daraus ergeben sich Konfliktpotenziale', erklärt ÖIAT-Geschäftsführer Bernhard Jungwirth.

45 Prozent der Befragten gaben an, dass das Handy bereits mindestens einmal Anlass für Familienkonflikte war. Hauptstreitpunkte sind zu hohe Handyrechnungen, weiters auch Telefonate zu unerwünschten Tageszeiten sowie Anlässe, bei denen das Kind elterliche Anrufe ignoriert. Reibereien verursacht häufig auch der Wunsch eines neuen Handys.

Darüber hinaus gaben viele Eltern ihre Sorge um Risiken in der Handynutzung zum Ausdruck. Vorherrschend ist dabei der Diebstahl des Handys, die Kosten an sich oder auch ungeeignete Inhalte, die über das Gerät ausgetauscht oder konsumiert werden. Dazu gehören Gewalt- und Pornovideos, Belästigungen wie Cybermobbing oder unangenehme Folgen von Sexting oder auch die Risiken, die der unkontrollierbare Internetzugang am Gerät mit sich bringt.

Besonders brenzlig wird die Situation, wenn Eltern Kinder verdächtigen, gewalttätige oder pornografische Videos am Handy zu speichern, erklärt der Wiener Kinder- und Jugendanwalt Anton Schmid. 'Jugendliche ab 14 Jahren machen sich durch Besitz, Weitergabe oder Überlassen von solchen Daten strafbar, während bei Jüngeren das Jugendamt verständigt wird. Kommen Eltern den Kindern auf die Schliche, ist das Gesetz in der Regel ohnehin schon gebrochen. Allerdings werden Jugendliche den Eltern kaum mitteilen, was sie erhalten haben, um unangenehmen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen.' Auf dem Gebiet bestehe Rechtsunsicherheit, vor allem da ein Ausspionieren des Handys des Kindes durch ein Elternteil rechtlich mit einer Verletzung des Briefgeheimnisses vergleichbar sei. Wie auch das Löschen von Dateien sei dies nur dann vertretbar, wenn das Kindeswohl deutlich über dem Wert des Briefgeheimnisses stehe, so Schmid.

Die ÖIAT-Befragung verdeutlicht darüber hinaus, wie sehr das Handy den Alltag von Kindern bestimmt. Jedes dritte Grundschulkind besitzt bereits ein eigenes Mobiltelefon, wobei das Durchschnittsalter für das erste eigene Handy zehn Jahre beträgt. Mehr als drei Viertel der Jugendlichen haben das Handy immer dabei, vier von fünf tauschen per Handy Musik, Videos oder Fotos aus, jeder dritte hat schon per Handy im Internet gesurft. Den meisten Eltern geht es beim Kauf darum, dass das Kind im Notfall Hilfe holen kann, mit zunehmendem Alter und der damit verbundenen größeren Freiheit rückt schließlich die stete Erreichbarkeit in den Vordergrund. Jedes vierte befragte Elternteil gab allerdings an, dass die Anschaffung infolge des Drängens des Kindes geschah, weiters tauchte auch der soziale Druck durch die Peer-Group oder das Verfügen eines Statussymbols als Begründung auf.

pte/red

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