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Kind  25.08.2011 (Archiv)

Glück hält drogenfrei

Glückliche Heranwachsende geraten seltener in Verbrechen oder Drogenmissbrauch als unglückliche. Das berichten Forscher der University of California beim Jahrestreffen der US-Soziologen.

'Ob Glück den positiven Lebenswandel bringt oder umgekehrt, ist hier nicht eindeutig. Erwiesen ist aber, dass eine Förderung der Lebenszufriedenheit Jugendlicher stabilisierend wirkt', erklärt der Heidelberger Glücksforscher Dominik Dallwitz-Wegner im pressetext-Interview. Die Forschergruppe um Bill McCarthy und Teresa Casey untersuchte Langzeitdaten von 15.000 Jugendlichen der Sekundarstufe von 1995 bis 1996. 29 Prozent von ihnen waren bisher mindestens einmal in eine Straftat verwickelt und 18 Prozent hatten illegale Drogen zu sich genommen. Der Vergleich mit der Selbsteinschätzung über das emotionale Wohlbefinden zeigte, dass glückliche Jugendliche seltener auf Abwege kommen. War Depressivität im Spiel, erhöhte sich das Risiko hingegen.

Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Maßnahmen, die das Wohlbefinden der Jugend verbessern, kommen auch der Gesundheit und Sicherheit eines Landes zugute. Das ist Wasser auf die Mühlen der Vorkämpfer für das 'Schulfach Glück', zu denen auch Dallwitz-Wegner zählt. 'Weniger Depressivität, Aggressivität und Drogenabhängigkeit sowie eine gesünderes Leben sind keine ausgesprochenen Ziele der Maßnahme. Dennoch trägt der Aufbau nötiger Glücksressourcen sicher dazu bei', erklärt der Heidelberger Glücksexperte.

Was man gezielt fördern kann, ist nicht das 'Zufallsglück', sehr wohl aber Glücksmomente im Leben sowie die Zufriedenheit mit dem Leben allgemein. 'In der Schule kann das geschehen, indem man die die Jugendlichen dabei unterstützt, ihre Persönlichkeit zu stärken, ihre sozialen Beziehungen zu gestalten und Sinn in ihrem Tun zu entdecken', betont Dallwitz-Wegner.

Schüler sollten vor allem die guten Gründe zum Glücklichsein finden, legt der 'Schulfach Glück'-Erfinder Ernst-Fritz Schubert im gleichlautenden 2008 bei Herder erschienenen Buch dar. 'Dazu gehört vor allem, dass wir ihnen die Möglichkeit geben, im positiven Sinne wirksam zu sein, Herausforderungen anzunehmen und mit sich und den Mitmenschen achtsam umzugehen. Im Schulfach Glück wird das nicht mit erhobenem Zeigefinger gelehrt, sondern in praktischen Erlebnissen nachhaltig und wohltuend erfahren', so der Bildungsexperte gegenüber pressetext.

Für die Gründe dieses Vorgehens verweist Schubert auf den Wiener Logotherapeuten Viktor E. Frankl, der die Zusammenhänge zwischen Sinnfindung und Glück so erklärte: 'Je mehr der Mensch nach dem Glück strebt, desto mehr vertreibt er es. Was er in Wirklichkeit sucht, ist ein Grund zum Glücklichsein. Wenn er ihn findet, stellt sich das Glück von alleine ein.'

pte/red

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#Glück #Erziehung #Kinder #Drogen


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