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Massenmord in Athen

Diskussionsverlauf

Massenmord in Athen (helena, 19.05.2004)
    AW: Massenmord in Athen - NACHTRAG (helena, 19.05.2004)
    AW: Massenmord in Athen (Isabel, 20.05.2004)

Beiträge

helena
19.5.2004 16:48
Massenmord in Athen

Liebe Tierfreunde,
Mit dieser Mail möchten wir Sie über die aktuelle dramatische Situation der herrenlosen Tiere in der Olympiastadt Athen informieren und dringend um Ihre Mithilfe bitten. Da die Zeit sehr drängt, bitten wir um schnelle Rückmeldung!!! Besonders ansprechen möchten wir alle Tierschützer. Bitte leiten Sie diese Mail auch an weitere Organisationen weiter.
Bekannte Tierschützer, die seit Jahren im Einsatz um die gequälten und verfolgten Tiere in Griechenland sind und u.a. mit deutschen Tierschutzorganisationen zusammen arbeiten, um einigen Tieren ein liebevolles Zuhause im Ausland zu suchen, da in ihrem eigenen Land dies nicht möglich ist, wurden kürzlich am Flughafen in Athen von einem Fernsehteam gestoppt. Mit üblen Verleumdungen und Beschimpfungen einer Dame, die Vorsitzende eines griechischen Tierschutzvereins ist, wurden sie nicht nur daran gehindert, Tiere mit gültigen Papieren und ordnungsgemäßen Buchungen ins Ausland zu fliegen, sondern sie mussten sich auch vor der Polizei verteidigen. Obwohl sich die Anschuldigungen als haltlos erwiesen und jeder Weg der Tiere nahtlos nachvollziehbar und stolz präsentierbar wäre, legte man keinen Wert auf Wahrheitsfindung und verbreitet nun weiter Gerüchte durch Fernsehen, Radio und Zeitungen.
Da die Behauptung der Medien, dass die Tiere zu Versuchszwecken in Labors u.a. nach Deutschland gingen, wo ihr Fell zu Pelzen verarbeitet und die Haut der Hunde Schuhleder werden sollten, nicht nur falsch, sondern geradezu lächerlich ist, bleibt den Tierschützern nur der Weg der Anklage wegen Verleumdung.
Auf die Frage, wer dabei an diese Tiere dachte, die angsterfüllt in ihren Transportboxen einem besseren Leben entgegen sehen wollten, antwortete die Verantwortliche, dass sie "lieber für das Vaterland sterben sollen".
Wie sich das Vaterland Griechenland bisher um seine unkontrolliert sich vermehrenden Straßentiere kümmerte, ist bekannt: Vergiftung, Verfolgung jeder Art mit dem Ziel der "Entsorgung". Warum sonst versuchen respektable Organisationen aus dem Ausland hier zu helfen?
Neuen Bestimmungen zufolge sind die herrenlosen Tiere "Bürger Athens" (spätestens hier fragen wir uns, wie die Stadt sich um diese Bürger kümmert). Zur Ausfuhr von Tieren sollen Impfungen und tierärztliche Gesundheitszertifikate nicht mehr ausreichen. Tiere dürfen nur noch ausgestattet mit Mikrochip und mit behördlichen Genehmigungen der Stadtverwaltung, des Veterinäramtes und des Landwirtschaftsministeriums ausgeführt werden und der Nachweis des Empfängers soll im voraus erbracht werden. Da dieses Gesetz erst im Juli 2004 in Kraft treten sollte, gibt es heute noch keine Formulare und Kenntnisse über die Art der Umsetzung. Dennoch besteht man ab sofort auf dieser geforderten Handhabung.
Bis zur hoffentlichen Klärung der menschlichen Unzulänglichkeiten und der vorschnellen Vorabverurteilung von aufopferungsvollen Menschen in Athen und ausländischer Tierschutzorganisationen werden wir wohl weiter die Felle der verendeten Tiere auf den Straßen Athens sehen können. An diesen Anblick aber ist man in Griechenland gewohnt, da diese Tiere ehrenvoll gestorben sind in ihrem Land.
So wird sich um die Bürger von Athen gekümmert...
Wenn Sie, liebe Leser, von diesen Meldungen so betroffen sind wie wir, bitte schließen Sie sich unserem Protest an und widersprechen Sie solchen Meldungen, die uns alle mit betreffen, durch eine Mail oder einen Brief an uns. Wir werden diese an die entsprechenden Stellen weiterleiten. (Bitte schnell, denn die Zeit ist gegen die Tiere!)

TIERHILFE IBIZA - KORWEILER-MÜHLE - 56288 KORWEILER
FON: 06762-961462 - FAX: 06762 - 407192
EMAIL: TinaAndrae@aol.com
 


helena
19.5.2004 17:21
AW: Massenmord in Athen - NACHTRAG

Dass Griechenland ein unbestreitbares Problem mit streunenden Tieren hat, (es gibt ca. 300.000 streunende Hunde in Griechenland, die Hälfte von diesen sind in Athen; die Anzahl der streunenden Katzen ist unschätzbar), ist bekannt und doch hätte man auch hier frühzeitig nach akzeptablen Lösungen suchen müssen.
Statt dessen wies das internationale olympische Komitee (IOC) nur auf das Problem der streunenden Tiere hin. Doch wenn das internationale olympische Komitee (IOC) auf ein Problem mit streunenden Hunden hinweist, wird es die betroffene Regierung auch anweisen, dieses Problem anzugehen. Die unüberlegte Reaktion der griechischen Regierung - wie auch vieler anderer Regierungen, die jetzt mit der Notwendigkeit eines unmittelbaren Vorgehens konfrontiert werden - ist der Einsatz von Giftködern. Es ist die allgemeine Praxis, das Gift nachts zu legen und die Körper vor Morgendämmerung -ohne, dass es die Öffentlichkeit bemerkt - zu entfernen.
Wer einmal diesen Todeskampf der vergifteten Tiere mitangesehen hat, wird dies sein Leben lang nicht mehr aus seinem Gedächtnis streichen können. Die Tiere winden sich vor Schmerzen, geplagt von heftigen Muskelkrämpfen und schließlich qualvollem innerlichen Verbluten. Die vor Ort ansässigen Tierschützer müssen täglich halbtote oder tote Tiere beklagen, die bereits schon jahrelang von ihnen in Zusammenarbeit mit ausländischen Tierschutzorganisationen kastriert, geimpft und versorgt wurden.
Wie bei jeder Olympiade, unterstützt die EU mit hohen Subventionen um die nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen. So sollte auch der Bau eines Tierheimes, im Großraum Athen, in Betracht gezogen werden.
Doch bis heute wurde nicht ein einziges Tierheim erbaut. Da muss man sich fragen, was eigentlich geschieht mit diesen Geldern (unseren Steuergeldern)???
Der griechische Landwirtschaftsminister, George Anomeritis dementiert die Vergiftungsgerüchte entschieden (die gemachten Bilder dokumentieren das Gegenteil) und kündigte an, man werde große Sammelstellen zur Unterbringung errichten. Doch Tierschützer befürchten zu Recht, dass kaum ein Tier diesen Ort jemals lebend wieder verlassen werde oder dort artgerecht versorgt werden wird. Es wurden weder Details über die Art der Sammelstellen, die das Ministerium plant, bekannt, noch gab es Informationen darüber, ob es eine zentrale, große Sammelstelle geben solle, oder mehrere kleine, die einem internationalen Standard entsprechen könnten. Die offiziellen Begründungen für die Motive der Errichtung der Sammelstellen und die Zukunft der aufgegriffenen Tiere liegen ebenfalls nicht vor. Wie hoch die laufenden Kosten sein werden und mit welchen Methoden die Zahl der Tiere niedrig gehalten wird, wurde auch nicht gesagt.Wäre es nicht nun endlich an der Zeit eine Gesetzgebung zu verfassen, die besagt, Eigentümer müssen für ihre Haustiere verantwortlich gemacht werden. Alle Tiere müssen gekennzeichnet werden, Lizenzen müssen eingeführt und Geldstrafen erhoben werden. Das Geld für diese Lizenzen sollte dazu verwendet werden, das Sterilisieren zu subventionieren. Eine ausführende Behörde sollte eingeführt werden, um zu kontrollieren, dass Lizenzen vorhanden sind und die Haustiere artgerecht gehalten und kastriert werden. Nur so wird das Problem der Straßentiere auf Dauer zu lösen sein.
Dies, so finden wir, ist Griechenlands Gelegenheit, zu zeigen, dass es ein mitfühlendes Herz hat und dass es eine aufgeklärte Gesellschaft ist. Denn wir halten es nicht für möglich, dass ein zivilisiertes Land mit seiner großartigen Geschichte, seiner Kultur, mit seinen liebenswerten Menschen solch eine Behandlung von Tieren zulässt.
Mahatma Gandhis Spruch, dass man eine Gesellschaft danach beurteilen kann, wie sie ihre Tiere behandelt, ist zwar abgegriffen aber immer noch sehr wahr.
Abschließend sei noch bemerkt, dass 1999 nach dem schweren Erdbeben viele Vierbeiner an der großangelegten Rettungsaktion im Norden, so wie der Altstadt in Athen beteiligt waren. Diese Vierbeiner haben ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um Menschenleben zu retten! Haben dies die Menschen von damals bereits vergessen???

Danke im Namen der Tiere von Athen!
LG Helena
Isabel
20.5.2004 21:53
AW: Massenmord in Athen

Diesen Tieren sollte schnell geholfen werden und Verleumdungen über solche Handlungen ob sie tatsächlich passierten oder nicht sollten ausgeräumt werden. Es sollen ja nicht Unschuldige verfolgt werden!
Gruss Isabel
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