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Aktuell  16.12.2019 (Archiv)

Gewalt gegen IQ

Kinder aus gewaltsamen Haushalten haben geringere IQ-Werte, hat eine Studie herausgefunden.

Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft oder in deren ersten sechs Lebensjahren häusliche Gewalt angezeigt haben, verfügen laut einer Studie der University of Manchester mit einer fast 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit im Alter von acht Jahren über einen geringen Intelligenzquotienten (IQ). Nur 13 Prozent der Kinder, deren Mütter kein Opfer von Gewalt waren, hatten in diesem Alter einen IQ unter 90. Bei von Gewalt betroffenen Frauen erhöhte sich der Prozentsatz bei den Kindern auf 22,8 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit eines niedrigen IQs bei den Kindern erhöht sich laut der in 'Wellcome Open Research' veröffentlichten Studie auf 34,6 Prozent, wenn die Mutter wiederholt häuslicher Gewalt ausgesetzt war. Das bedeutet, dass die betroffenen Kinder fast drei Mal so wahrscheinlich im Alter von acht Jahren über einen niedrigen IQ verfügen. Ein niedriger IQ wird mit weniger als 90 definiert. Ein normaler wird bei 100 angesetzt.

Für die Studie wurden Daten der 'Avon Longitudinal Study of Parents and Children' (ALSPAC) zu 3.997 Mutter-Kind-Paaren ausgewertet. Die ALSPAC-Studie begleitet Kinder von der Schwangerschaft an. Emotionale und körperliche, häusliche Gewalt werden bis zum Alter von acht Jahren bestimmt. Die Intelligenz der Kinder wurde mit acht Jahren mittels des Wechsler-Intelligenztests ermittelt.

Laut Forschungsleiterin Kathryn Abel ist bekannt, dass eine von vier Frauen über 16 Jahren in England und Wales in ihrem Leben Opfer von häuslicher Gewalt sein wird und dass ihre Kinder einem größeres Risiko von körperlichen, sozialen und Verhaltensproblemen ausgesetzt sind. Bekannt sei auch, dass die Intelligenz in der Kindheit im engen Zusammenhang mit einem guten Vorankommen als Erwachsene steht. Bisher habe es jedoch wenige wissenschaftliche Belege für das Risiko eines niedrigen IQs bei Betroffenen gegeben. 17,6 Prozent der Mütter der Studie berichteten von emotionaler und 6,8 Prozent von körperlicher Gewalt.

Die Ergebnisse sind unabhängig von anderen Risikofaktoren für einen niedrigen IQ, wie Alkohol und Rauchen während der Schwangerschaft, Depressionen sowie einer geringen Bildung der Mutter oder finanziellen Probleme zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes. Es herrscht jedoch Uneinigkeit darüber, ob IQ-Tests die Intelligenz eines Menschen in ihrer Gesamtheit erfasst, da nur die verbale und nonverbale Intelligenz erhoben wird. Viele Experten sind jedoch von der Nützlichkeit des IQ-Tests überzeugt, da ein hoher IQ in vielen Ländern mit einem besseren sozialen und gesundheitlichen Abschneiden in Zusammenhang gebracht wird.

pte/red

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#Studie #Gewalt #Kinder #IQ



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