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Kind  17.11.2022

Nahrungsmittel als Auslöser von allergischen Reaktionen

Rund vier Prozent der Weltbevölkerung leiden unter Nahrungsmittelallergien. Kinder sind davon öfter betroffen als Erwachsene. In Österreich sind Nahrungsmittel die häufigsten Auslöser von allergischen Reaktionen bei Kindern bis zum vierten Lebensjahr.

Die Zahl der Allergiker, die ins Krankenhaus eingewiesen werden müssen, hat sich verdoppelt, der Schweregrad der allergischen Reaktionen um das Siebenfache erhöht. Umso wichtiger ist es, dass sämtliche Zutaten auf weiterverarbeiteten Lebensmitteln und Fertiggerichten genannt werden. Worauf müssen Nahrungsmittelallergiker dabei besonders achten?

Unverträglichkeiten und die Folgen

Angesichts der steigenden Zahl von Unverträglichkeiten gehen Firmen wie iglo mit gutem Beispiel voran. Das österreichische Lebensmittelunternehmen weist die 14 häufigsten Allergene, die Unwohlsein auslösen können, auf seinen Produkten aus. Diese Allergene, zu denen unter anderem glutenhaltiges Getreide, Eier, Milch und Nüsse gehören, können schon in geringen Mengen zu Unverträglichkeiten führen. Damit sind alle unerwünschten Beschwerden gemeint, die nach dem Verzehr von Nahrungsmitteln auftreten können.

Am bekanntesten sind die Laktose- und Fruktose-Intoleranz sowie Zöliakie oder Glutenintoleranz. In diesen Fällen können die Nahrungsmittel selbst oder einzelne Bestandteile davon nicht verdaut werden. Die Folgen sind unter anderem Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall sowie je nach Schweregrad auch Atemprobleme.

Allergieauslösern auf der Spur

Um den auslösenden Allergenen auf die Spur zu kommen, empfehlen Mediziner das Führen eines Ernährungstagebuches. Darin wird genau festgehalten, welche Nahrungsmittel wann gegessen wurden und welche Beschwerden sie verursacht haben. Um die Diagnose zu bestätigen, wird der Arzt verschiedene Tests vornehmen. Hat er die Nahrungsmittel gefunden, die die Beschwerden verursachen, muss der Betroffene diese in Zukunft konsequent meiden.

Das ist aber schwierig, wenn bei Fertiggerichten und weiterverarbeiteten Lebensmitteln nicht alle Zutaten und Zusatzstoffe auf der Verpackung aufgeführt sind. Zwar gibt es eine europaweit gültige Kennzeichnungspflicht, die aber Ausnahmen zulässt. Das gilt zum Beispiel für Lebensmittel, die mithilfe von gentechnisch veränderten Organismen hergestellt wurden. Darunter fallen bestimmte Süßstoffe, Geschmacksverstärker, Enzyme und Trägerstoffe.

Die Ursachen für Nahrungsmittelallergien

Eine Nahrungsmittelallergie tritt in der Regel nicht nach einmaligem Verzehr auf. Manchmal entwickelt sie sich erst im Laufe von Jahren. Und sie kann auch wieder verschwinden. Bei Kindern ist das häufiger der Fall als bei Erwachsenen. Als Ursachen für eine Nahrungsmittelallergie kommen eine individuelle genetische Veranlagung, aber auch die Essgewohnheiten und die Pflanzen in der Umgebung infrage. So treten Fischallergien vermehrt da auf, wo viel Fisch gegessen wird. Erdnussallergien kommen beispielsweise verstärkt in Nordamerika vor, wo Erdnussbutter sehr beliebt ist.

Amerikanische Forscher haben festgestellt, dass schon die Ernährung der Väter nachhaltigen Einfluss auf die Gesundheit ihrer ungeborenen Kinder hat. Dafür sind aber nicht Gene verantwortlich, sondern die Ernährungsgewohnheiten der werdenden Mütter, die sich stark an denen ihrer Männer orientieren.

Alternativen suchen

Wenn eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt, stellt sich für die Betroffenen die Frage, mit welchen alternativen Nahrungsmitteln die Nährstoffversorgung sichergestellt werden kann. Je nach Allergie kann es zu Eiweiß- oder auch Vitaminmangel kommen. Inzwischen gibt es aber Lebensmittel, die die unterschiedlichen Unverträglichkeiten berücksichtigen, wie laktosefreie Milch oder glutenfreies Brot und Gebäck. Vitamine können durch andere Obst- und Gemüsegruppen ersetzt werden. Gerade bei Obst und Gemüse wird nur selten auf alle Sorten mit einer Unverträglichkeit reagiert. Manchmal ist es nur rohes Gemüse, das eine Allergie auslöst, nicht aber gekochtes Gemüse. Auch durch Zugabe beispielsweise von Joghurt kann eine Unverträglichkeit vermieden werden. Im Zweifel sollte man den Rat eines Ernährungsexperten einholen.

Foto: Jenkoataman/Adobe Stock

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#Gesundheit #Allergie #Ernährung



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